14 Teilnehmer aus JO und SAC verliessen am Samstagmorgen um 6. 00 Uhr früh den Bahnhof Uzwil mit 3 PW`s Richtung Glarnerland. Näbelchäppler hiess das Tagesziel, tatsächlich hing der Nebel auch bis gut 1000 m ü.M. bis hinein ins Klöntal. Dort, weiter hinten Ende des Stausees, parkierten wir die Autos in eine Waldlücke und um 7.45 Uhr hatten wir bereits die Fälle aufgeschnallt. Der Tourenleiter Patrick Schilling schilderte kurz die Tourenroute: gut 1500 Höhenmeter standen auf dem Programm, wie sollte es auch anders sein, links und rechts gings nur steil in die Höhe, in ca. 4 Std Aufstieg zu bewältigen. Anfänglich gings eben, dann leicht ansteigend dem Sommerweg zur Glärnischhütte entlang. Dann, bald links weg, die Aufstiegsspur als „echte Glarnerspur“ angelegt, auf der höchsten Bindungsstufe laufend, bewältigten wir den Aufstieg zuerst im Nebel, Schatten dann bald im herrlichen Sonnenschein. Mit 2 oder 3 Zwischenpausen bewältigten wir den Aufstieg in forschem Tempo, es dürfte Seltenheitswert sein, dass der Aufstieg komplett ohne Harscheisen möglich war. Um gut 12.00 standen alle Teilnehmer auf dem Gipfel und genossen die Mittagsrast bei herrlicher Rundsicht übers Nebelmeer. Die Abfahrt, mit teilweise steilen Passagen, war an diesem Tag unbedenklich, von Pulverschnee bis leichtem Harsch, wars für alle Teilnehmer ein voller Genuss. Zum Schluss forderte die Waldwegabfahrt konditionell nochmals alles, die Oberschenkelmuskeln voll angespannt und in der Hockeposition, galt es bis auf die Fahrstrasse hinunter zu gleiten.
Die Tour auf den Näbelchäppler war zum rechten Zeitpunkt ein voller Erfolg, es dürfte wieder eine Zeit vergehen bis die Lawinen- und Schneeverhältnisse so ausgezeichnet für dieses Streckenprofil sein werden!
Wir danken Patrick Schilling für die Organisation und Durchführung.
Für den Bericht
Alex Gähwiler, 2.Febr./09