JO ...das Tagebuch

Chlaus 2002

Um 13.30 war es wieder so weit. Wir trafen uns am Bahnhof Uzwil um gemeinsam in die Klubhütte aufzusteigen. Zuerst gingen wir mit dem Zug nach Alt St. Johann von wo aus wir dem Weg zu unsere Klubhütte folgten. Die Landschaft präsentierte sich uns zwar etwas neblig doch hatte es schon etwas Schnee. In der Klubhütte angekommen war es noch bitter kalt und wir mußten zuerst den Ofen anmachen. Weil es so kalt war wollt niemand so richtig in die Stube gehen sondern alle wollten in der warmen Küche bleiben. Später gingen dann doch einige in die Stube jassen die anderen Kochten in der Küche das Nachtessen. Es gab Spaghetti Garbonara und mit Tomaten Sauce die uns allen sehr schmeckten. Nachher spielten wir Kuhhandel. Als es dann so richtig schön dunkel war klopfte es auf einmal an der Türe. Der Samichlaus war gekommen. Nachdem wir den Tisch mit Kerzen versehen hatten, war es so weit. Röbi mußte dem Samichlaus den Stab halten( und zwar immer schön gerade!) dann kamen alle der Reihe nach nach vorne und mußten sich ihr Lob und Tadel anhören. Manscheiner/e mußte zur Straffe Liegenstützen oder Klimmzüge machen! Weil Röbi immer noch seinen Senf dazugeben mußte, bekam er auch noch die Rute des Schmutzlis zu spüren. Alle amusisierten sich prächtig über das was der Chlaus und der Schmutzli uns zuberichteten hatten. Zu später Stunde aßen wir dann das mitgebrachte essen vom Chlaus. Wir aßen so viel bis es sogar manch einem/er nicht mehr so wohl war. Langsam waren wir müde und einer nach dem anderen ging ins warme (am Anfang sehr kalte) Bett.

Am Sonntag Morgen schliefen wir aus und standen daher erst um ca. 10.00 auf. Nach dem köstlichen Morgenessen putzten wir die Hütte und pakten unsere Sachen zusammen. Bei strahlend schönem Wetter liefen wir dann Richtung Starkenbach. Als wir dort ankamen mußten wir leider 1 Stunde auf das Postauto warten. Durchgefroren kamen wir dann in Nesslau an und fuhren mit dem Zug nachhause.
Es war ein super schönes Wochenende herzlichen dank noch dem Chlaus und dem Schmutzli die ihre Sache wirklich gut machten!

Cecilia Raschle